Ausbildung zum/zur "Staatlich geprüften Techniker(in)..."

 

Staatlich geprüfte TechnikerInnen sind Fachkräfte, die auf der Grundlage einer abgeschlossenen beruflichen Erstausbildung (Lehre) und mindestens einjähriger beruflicher Praxis im erlernten Beruf ein Studium an einer Fachschule absolvieren.

 

In Deutschland gibt es ca. 400 Fachschulen (staatliche und private), die in ca. 100 Fachrichtungen mit insgesamt 200 Schwerpunkten zum/zur "Staatlich geprüften Techniker(in)..." ausbilden. Die Ausbildung geht über zwei Jahre Vollzeitunterricht (ca. 2.400 Pflichtstunden) oder vier Jahre berufsbegleitenden Unterricht (ca. 1960 Pflichtstunden). Abschließend erfolgt die staatliche Prüfung.

 

Für die Erneuerbaren Energien bieten sich ggf. folgende TechnikerInnenausbildungen an:

 

Bautechnik
Elektrotechnik
Gebäudetechnik
Maschinenbautechnik
Mechatronik
Umweltschutz
Versorgungstechnik

 

Genaue Informationen dazu, welche Schule ihren Sitz in welcher Stadt hat und welche TechnikerInnenausbildungen mit welchen Schwerpunkten dort angeboten werden und für den Bereich der Erneuerbaren Energien ggf. geeignet sind, bekommt ihr beim BVT (Bundesverband der Technik, Wirtschaft und Gestaltung e.V.):

www.bvt-online.de

 

 


 

TechnikerInnenausbildung mit dem Schwerpunkt EE

 

In Deutschland gibt es nur eine TechikerInnenschule, die eine Ausbildung speziell für die Erneuerbaren Energien anbietet. Dies ist die Fachschule für Umweltschutztechnik in Butzbach. Diese Schule führt in zwei Jahren Vollzeitunterricht zum/zur "Staatlich geprüften Umweltschutztechniker(in)" mit den Schwerpunkten:

 

- Erneuerbare Energien

- Ökologische Energieverwendung

- Energieberatung.

 

Aufnahmevoraussetzungen in den Studiengang sind eine abgeschlossene FacharbeiterInnen-Ausbildung (Lehre) in den Bereichen Elektro, Metall oder Schornsteinfeger. Die Ausbildung ist bis auf geringe Laborkosten und eine einmalige Studienfahrtgebühr kostenfrei.

 

Nach Abschluß der Prüfung zum/zur "Staatlich geprüften Umweltschutztechniker(in)" sind die AbsolventInnen automatisch "BAFA zertifiziert" und berechtigt, selber auszubilden (Zertifikat "ADA").

 

Die Anstellungschancen für AbsolventInnen, die mit der Note "befriedigend und besser" abschneiden, sind derzeit hervorragend.

 

Mehr zu den Inhalten und den Terminen der Ausbildung findet ihr unter: www.tsb.wetterau.de


 


Anschließen eines Temperaturfühlers zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser





Die zukünftigen Technikerinnen im Bereich EE?





Installation von Solarmodulen
(Foto des Life e.V.)