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Frauen in Ingenieurberufen
Die Technik ist weiblich
Der Ingenieurberuf ist ein spannender, faszinierender und vielseitiger Beruf, den nur Teamplayerinnen bewältigen können. Ingenieurinnen forschen, finden Neues und gestalten für und mit Menschen Technik. Aber Fachwissen allein reicht längst nicht mehr aus. Stattdessen begehrt: "soft skills" wie Kommunikationsstärke, Kooperationsfähigkeit, Kreativität und Flexibilität.
Es warten spannende Aufgaben auf Bewerberinnen, für die Technik nur eine Herausforderung unter mehreren darstellt. Ingenieurinnen beraten, organisieren, vermitteln, analysieren und verkaufen. Und genau das sind die Tätigkeitsfelder, in denen zukünftig Jobs zu haben sind - nicht irgendwelche, sondern die richtig interessanten.
Immer mehr Unternehmen holen sich außerdem gern Frauen auf diese Posten, weil sie begriffen haben, dass ihre Kunden Frauen genauso wie Männer sind. Und die Zusammenarbeit von Frauen und Männern verkauft (sich) auch besser.
Apropos Geld: Ingenieurjobs werden richtig gut bezahlt. Einstiegsgehälter liegen zwischen 30.000 und 40.000 Euro im Jahr; nach einigen Jahren Berufserfahrung ist deutlich mehr drin (Quelle 2).
Was solltet ihr als zukünftige Ingenieurinnen mitbringen
Etwas Interesse für Mathematik und Physik, auch einigermaßen gute Leistungen in diesen Fächern, sowie Neugier dafür, wie "Technik funktioniert", sollte jede als Voraussetzung für ein Ingenieurstudium mitbringen.
Ganz oben auf der Wunschliste der Unternehmen stehen:  | gute Englischkenntnisse
|  | Teamfähigkeit
|  | Flexibilität
|  | Kreativität
|  | Kommunikationsfähigkeiten (in Teamarbeiten, gute schriftliche und verbale Ausdrucksfähigkeit, Präsentation von Arbeitsergebnissen und Fachinhalten, Moderation von Teams)
|  | Führungsqualitäten (andere motivieren, anleiten, prüfen, bewerten und korrigieren). |
Ihr müßt als Bewerberinnen natürlich nicht alle Anforderungen erfüllen - aber einen Teil davon (Quelle 2).
Welche Studiengänge gibt es im Bereich Erneuerbare Energien
An den meisten Hochschulen in Deutschland sind "Erneuerbare Ernergien" als Wahlpflichtfach, Studienschwerpunkt oder Vertiefung im Rahmen eines ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studiengangs zu belegen.
Die Lehrstühle für Erneuerbare Energien sind vorwiegend an die Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Bauingenieur- und Wirtschaftsingenieurwesen sowie Energie- und Umwelttechnik angeschlossen. Zugangsbeschränkungen in Form eines Numerus clausus gibt es selten.
Hier findet ihr eine Zusammenstellung der Erst- und Aufbaustudiengänge im Bereich Erneuerbaren Energien (Quelle, Wissenschaftsladen Bonn):
mehr zu Studiengänge, Aus- und Weiterbildung im Bereich EE

6 Argumente für ein Studium "Erneuerbare Energien"
 | Ich will mit Menschen arbeiten >> mehr << |
 | Ich will kreativ sein und in interessanten Projekten arbeiten >> mehr << |
 | Ich will die Zukunft aktiv mitgestalten >> mehr << |
 | Ich will unabhängig sein >> mehr << |
 | Ich bin kompetent und das erkennen auch andere >> mehr << |
 | Ich will Beruf und Familie vereinbaren >> mehr << |

Typische Inhalte eines Ingenieurstudiengangs der EE
Die Fachhochschule Bielefeld bietet den Studiengang "Elektrische Energietechnik - Schwerpunkt Regenerative Energien" an. Hier könnt ihr alles über den Aufbau eines solchen Studiums erfahren, habt Einsicht in einen Musterstudienplan oder könnt Erfahrungsberichte von StudenInnen lesen.
mehr zu Studiengang "Elektrische Energietechnik - Schwerpunkt Regenerative Energien".

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